Thema · Stoffwechsel

Was die Waage
nicht zeigt.

Zwei Menschen mit demselben Gewicht können völlig unterschiedlich gebaut sein. Die Bioimpedanzanalyse unterscheidet zwischen Fett, Muskeln und Wasser – und macht sichtbar, worauf es beim Stoffwechsel wirklich ankommt.

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  • 10 €
  • mit Termin
Körperfett- und Bioimpedanzanalyse in der Hausdorff Apotheke
„Mein Gewicht stand still – die Muskeln nicht.“ – Kunde, 58

Fünf Werte statt einer Zahl

Das messen wir

Ein schwaches, für Sie nicht spürbares Wechselstromsignal läuft durch den Körper. Weil Muskeln, Fett und Wasser den Strom unterschiedlich leiten, lässt sich daraus Ihre Körperzusammensetzung berechnen.

Fettmasse

Anteil und Kilogramm – die Grundlage für alles Weitere.

Muskelmasse

Ihr wichtigstes Stoffwechselorgan. Sie entscheidet mit, wie viel Energie Sie in Ruhe verbrauchen.

Viszerales Fett

Das Fett um die inneren Organe (siehe Grafik). Es ist hormonell aktiv und für die Gesundheit relevanter als der Wert auf der Waage.

Ruheumsatz

Was Ihr Körper verbraucht, wenn Sie nichts tun. Rechnerisch aus der Körperzusammensetzung abgeleitet.

BMI & Gewichtsverlauf

Zur Einordnung – aussagekräftig erst im Zusammenspiel mit den übrigen Werten.

Querschnitt durch den Bauch: Haut, Unterhautfett, Muskulatur, das viszerale Bauchfett rund um die Organe sowie die OrganeKI-generiert

Was Sie kneifen können, ist vor allem Unterhautfett. Das viszerale Fett liegt tiefer im Bauch – und gerade dieses Fett ist für Stoffwechsel und Herz-Kreislauf-Risiko besonders bedeutsam.

Von außen sieht man es nicht; die BIA schätzt seinen Anteil ab.

Auch ohne Gerät

Das Maßband erzählt einen Teil der Geschichte

Wo sitzt das Fett? Das verrät oft schon ein Maßband. Drei einfache Zahlen ergänzen die BIA-Messung: der Taillenumfang, die Taille im Verhältnis zur Körpergröße und die Taille im Verhältnis zur Hüfte.

Warum das wichtig ist: Erhöhtes viszerales Fett steht im Zusammenhang mit einem höheren Risiko für Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Fettleber und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Infografik mit drei Maßband-Werten: 1. Taillenumfang mit Orientierungswerten für Frauen und Männer, 2. Taille zu Körpergröße mit den Bereichen günstig, erhöhtes Risiko und deutlich erhöht, 3. Taille zu Hüfte mit Birnentyp und ApfeltypKI-generiert
Die drei Maßband-Werte im Überblick – Rechenwege und Orientierungswerte finden Sie unten zum Aufklappen.
Die einfachste Faustregel

Die Taille sollte weniger als die Hälfte Ihrer Körpergröße betragen.

  • 160 cm groß → Taille möglichst unter 80 cm
  • 170 cm groß → möglichst unter 85 cm
  • 180 cm groß → möglichst unter 90 cm
  • 190 cm groß → möglichst unter 95 cm

Ihre Fragen dazu

Wie messe ich meinen Taillenumfang richtig?

Der Taillenumfang ist ein guter erster Hinweis auf die Fettverteilung. So gehen Sie vor:

  • Im Stehen messen und den Bauch nicht einziehen.
  • Die Mitte zwischen dem unteren Rippenbogen und dem oberen Rand des Beckenknochens ertasten.
  • Das Maßband waagerecht um den Bauch legen – es soll anliegen, aber nicht einschneiden.
  • Normal ausatmen, dann ablesen.

Orientierungswerte für Erwachsene europäischer Herkunft:

  • Frauen: ab etwa 80 cm erhöhtes Stoffwechselrisiko, ab etwa 88 cm deutlich erhöhtes Risiko.
  • Männer: ab etwa 94 cm erhöhtes Stoffwechselrisiko, ab etwa 102 cm deutlich erhöhtes Risiko.

Das sind Orientierungswerte, keine Diagnose – je nach Herkunft und persönlichem Risiko können sie anders zu bewerten sein. Als Faustregel gilt: Je größer der Taillenumfang, desto wahrscheinlicher ist eine ungünstige Fettverteilung im Bauchraum.

Wie berechne ich das Taille-zu-Größe-Verhältnis?

Teilen Sie Ihren Taillenumfang durch Ihre Körpergröße – beide in derselben Einheit, zum Beispiel in Zentimetern.

Beispiel: 85 cm Taille ÷ 170 cm Körpergröße = 0,50

  • 0,40 bis 0,49: günstiger Bereich
  • 0,50 bis 0,59: erhöhte zentrale Fettverteilung, erhöhtes Gesundheitsrisiko
  • ab 0,60: deutlich erhöhte zentrale Fettverteilung, weiter erhöhtes Risiko

Orientierung unter anderem nach der britischen NICE-Leitlinie für Erwachsene. Der Vorteil gegenüber festen Zentimeter-Grenzen: Die Körpergröße wird berücksichtigt.

Was sagt das Taille-zu-Hüfte-Verhältnis aus?

Hier wird die Taille ins Verhältnis zur Hüfte gesetzt: Taillenumfang ÷ Hüftumfang. Den Hüftumfang messen Sie an der breitesten Stelle über Gesäß und Hüfte, das Maßband liegt auch hier waagerecht.

Beispiel: Taille 90 cm ÷ Hüfte 105 cm = 0,86

Als ausgeprägte Fettverteilung im Bauchbereich gelten häufig Werte ab etwa 0,85 bei Frauen und ab etwa 0,90 bei Männern. Dabei unterscheidet man zwei typische Formen:

  • Birnenform: mehr Fett an Hüften und Oberschenkeln.
  • Apfelform: relativ mehr Fett im Bauchbereich – häufiger mit einem ungünstigeren Stoffwechselrisiko verbunden.

Im Alltag genügen meist Taillenumfang und Taille-zu-Größe – sie sind leichter zu messen und einfacher nachzuvollziehen.

Was verrät der Kneif-Test am Bauch?

Wenn Sie am Bauch eine Hautfalte zwischen Daumen und Fingern fassen können, greifen Sie überwiegend Unterhautfett. Das viszerale Fett liegt tiefer, hinter der Bauchmuskulatur, und lässt sich von außen nicht greifen.

Deshalb gilt: Viel kneifbares Fett bedeutet nicht automatisch viel viszerales Fett – und wenig kneifbares Fett nicht automatisch wenig. Der „Kneif-Test“ zeigt, wo die Fettarten liegen, kann die Menge des viszeralen Fetts aber nicht zuverlässig bestimmen.

Ein Maßband allein erzählt nur einen Teil der Geschichte. Deshalb schauen wir gemeinsam auf mehrere Werte: Taille, Körpergröße, die BIA, den Blutdruck und – wenn Sie sie mitbringen – Ihre Laborwerte. Die BIA schätzt das viszerale Fett nur indirekt ab; eine direkte Darstellung ist nur mit CT oder MRT möglich.

Alle Werte dienen der Orientierung und ersetzen keine ärztliche Diagnose. Bei auffälligen Werten besprechen wir gemeinsam, wann der Weg in die Arztpraxis sinnvoll ist.

Was Sie mitnehmen

So sieht Ihre Auswertung aus

Sie erhalten eine übersichtliche Ergebniskarte: alle Werte auf einen Blick, mit Referenzbereichen und einer verständlichen Einordnung von niedrig über optimal bis erhöht. So sehen Sie sofort, wo Sie stehen.

Dazu Grundumsatz und Energiebilanz, Ihr Körpertyp (Apfel oder Birne) und konkrete Empfehlungen – alles besprechen wir gemeinsam direkt im Anschluss an die Messung.

Beispielhafte BIA-Ergebniskarte der Hausdorff Apotheke: Körperzusammensetzung, Referenzbereiche, Auswertung, viszerales Fett und EmpfehlungenKI-generiert
Beispielhafte Ergebniskarte – Ihre persönlichen Werte tragen wir gemeinsam ein.

Warum Abnehmen manchmal stockt

Energiebilanz: wenn der Verbrauch mitschrumpft

Wer über längere Zeit sehr wenig isst, verliert oft nicht nur Fett, sondern auch Muskelmasse. Mit der Muskelmasse sinkt der Ruheumsatz – der Körper braucht weniger Energie als vorher. Dieselbe Portion, die früher zum Abnehmen führte, reicht dann nicht mehr aus.

Genau das macht die BIA sichtbar. Statt nur zu fragen „Wie viel wiege ich?“ schauen wir: Ist das verlorene Gewicht Fett – oder Muskel? Aus der Antwort ergeben sich sehr unterschiedliche nächste Schritte.

Wofür die Analyse sinnvoll ist
  • Gewichtsveränderungen einordnen – nach oben und nach unten.
  • Erfolg einer Ernährungsumstellung prüfen.
  • Muskelabbau im Alter früh erkennen.
  • Verlauf über mehrere Messungen verfolgen.
Was die Analyse nicht ist

Die BIA ist eine Momentaufnahme und keine ärztliche Diagnostik. Sie liefert Anhaltspunkte, keine Krankheitsbefunde. Bei auffälligen Werten besprechen wir gemeinsam, wann der Weg in die Arztpraxis sinnvoll ist.

Kein Aufwand für Sie

So läuft die Messung

Vereinbaren Sie nach Möglichkeit vorab kurz einen Termin – so nehmen wir uns in Ruhe Zeit für Ihre Auswertung. Eine kurze E-Mail genügt.

1

Termin & kurzes Vorgespräch

Wir klären Ihr Anliegen und ob die Messung für Sie passt.

2

Messung

Schuhe und Socken aus, ruhig stehen oder liegen – Sie spüren nichts, es dauert wenige Minuten.

3

Auswertung im Gespräch

Wir gehen jeden Wert einzeln durch – den Ausdruck nehmen Sie mit nach Hause.

4

Nächste Schritte

Tipps zu Ernährung und Bewegung oder eine Kontrollmessung nach einigen Wochen.

Bioimpedanzanalyse (BIA)

10 €

inkl. Auswertung im Gespräch

  • Fünf Werte statt einer Zahl
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  • Ausdruck zum Mitnehmen
  • Persönliche Einordnung durch uns

Am besten vorab kurz einen Termin sichern – eine E-Mail reicht:

Termin per E-Mail anfragen

Vor der Messung

Vorbereitung & Hinweise

So bereiten Sie sich vor
  • Normal trinken – am Messtag nicht bewusst weniger.
  • Zwei bis drei Stunden vorher keine große Mahlzeit.
  • Vorher kein intensiver Sport, keine Sauna.
  • Am Tag davor möglichst keinen Alkohol.
  • Kurz vor der Messung zur Toilette.
  • Für Verlaufsmessungen: möglichst gleiche Tageszeit wählen.
Bitte vorher ansprechen

In einigen Situationen führen wir die Messung nicht durch oder ordnen die Werte anders ein. Sagen Sie uns deshalb bitte Bescheid, wenn eines davon zutrifft:

  • Herzschrittmacher, Defibrillator oder andere aktive Implantate.
  • Schwangerschaft.
  • Bekannte Wassereinlagerungen oder Nierenerkrankung.
  • Entwässernde Medikamente.

Bei Unsicherheit schreiben Sie uns gern vorab: info@hausdorff-apotheke-bonn.de.

Gut zu wissen

Fragen zur BIA

Tut die Messung weh?

Nein. Der verwendete Strom ist so schwach, dass er nicht wahrnehmbar ist. Sie stehen oder liegen einfach ruhig.

Wie genau sind die Werte?

Die BIA berechnet die Körperzusammensetzung aus dem elektrischen Widerstand – sie misst sie nicht direkt. Einzelwerte können daher abweichen. Ihre Stärke liegt im Verlauf: Wenn Sie unter vergleichbaren Bedingungen mehrmals messen, sind die Veränderungen gut aussagekräftig.

Wie oft ist eine Messung sinnvoll?

Für eine Verlaufskontrolle haben sich Abstände von etwa acht bis zwölf Wochen bewährt. Häufiger zu messen zeigt meist nur Schwankungen im Flüssigkeitshaushalt.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Die BIA ist in der Regel eine Selbstzahlerleistung. Wir nennen Ihnen die Kosten vorab, und das Beratungsgespräch selbst ist kostenfrei.

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Wir sind für Sie da

Termin für Ihre Körperanalyse

Schreiben Sie uns – wir finden einen Termin, an dem wir in Ruhe Zeit für die Auswertung haben.

Adresse
Hausdorffstraße 181-187
53129 Bonn-Kessenich
Telefon
0228 923 95 95
Öffnungszeiten
Mo–Fr 8–19 Uhr
Sa 9–16 Uhr